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09.11.2017

Virtual (VR), Augmented (AR) und Mixed Reality (MR)

Mit dem zweiten Anlauf findet auch endlich Virtual Reality Einzug in die IT. Bereits in den 90ern gab es um das Thema einen großen Hype, der allerdings schnell abebbte und nur noch in Zukunftsfilmen Relevanz hatte. Jedoch ist die benötigte Rechenpower seit ein paar Jahren vorhanden und auch für jeden zugänglich. Dies und auch immer hochauflösendere LCD Technik ermöglichte es, diesen Hype 2017 neu aufleben zu lassen.

Während den frühen 90ern kamen die ersten Ideen auf, virtuelle Umgebungen zu schaffen, die von der Realität nicht zu unterschieden waren. Oder Realität und diese virtuelle Welt zu mischen. Diese frühen Entwicklungen scheiterten jedoch an den enormen Kosten für den Nutzer. Genauer gesagt daran, dass die Microchipentwicklung noch lange nicht die Rechenpower zur Verfügung stellen konnte.

Erhöhte Rechenpower führt zu ungeahnten Möglichkeiten

Knapp 20 Jahre nach den ersten Bestrebungen ist die Situation jedoch gänzlich anders. Auf die Darstellungen von Grafik optimierten Chips sind in jedem PC vorhanden und mehrere GHz Rechenleistung sind auch keine Seltenheit mehr. Des weiteren bieten 4k Auflösungen so gestochen scharfe Bilder, dass man auf einem Fernseher mehr Details erkennt, als mit dem bloßen Auge. Die technischen Grundlagen für Virtual Reality sind endlich vorhanden!

Die ersten Virtual Reality Produkte scheitern am Markt

Die ersten Unternehmen haben schon Produkte entwickelt und sind an der Komplexität gescheitert. Eventuell war der Markt auch einfach noch nicht bereit. Um hier ein Beispiel zu nennen: Google Glasses scheiterten an allen Fronten. Jedoch ein wichtiger Meilenstein war gelegt. Das erste massentaugliche Programm war, wie so oft, ein Spiel. „Pokémon Go“ begeisterte nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene versuchten in der AR die digitalen Monster einzufangen. Natürlich hielt dieser Trend nicht sehr lange, aber der erste Kontakt mit dem Massenmarkt war geschaffen.

Anwendungsbereiche in Unternehmen grenzenlos

Schnell stellen sich die Fragen, wie Unternehmen diese Technologien nutzten könnten. In jedem Bereich, in dem 3D Modelle gebraucht werden, also Architektur, Design, Produktentwicklung usw.. Hier wird momentan noch ein 3D Modell gedruckt oder gefräst. Aber in Zukunft wird man sich einfach eine Brille aufsetzten können und das Modell sofort aus allen Blickwinkeln untersuchen können (VR) oder der neue Wolkenkratzer kann schon in der Skyline bestaunt werden (AR). MR könnte auch in anderen Bereichen zum Tragen kommen, so könnte ein Mechaniker jeden einzelnen Schritt/Handgriff via AR-Device (Brille o.ä.) detailliert angezeigt bekommen und müsste diesen nur noch nachahmen.

Falls Sie Interesse haben VRAR oder MR auch in Ihrem Unternehmen zu nutzen, nehmen Sie doch einfach zu uns Kontakt auf und wir suchen für Sie den passenden Projektpartner.