Mit dem zwei­ten Anlauf fin­det auch end­lich Vir­tu­al Rea­li­ty Ein­zug in die IT. Bereits in den 90ern gab es um das The­ma einen gro­ßen Hype, der aller­dings schnell abebb­te und nur noch in Zukunfts­fil­men Rele­vanz hat­te. Jedoch ist die benö­tig­te Rechen­power seit ein paar Jah­ren vor­han­den und auch für jeden zugäng­lich. Dies und auch immer hoch­auf­lö­sen­de­re LCD Tech­nik ermög­lich­te es, die­sen Hype 2017 neu auf­le­ben zu las­sen.

Wäh­rend den frü­hen 90ern kamen die ers­ten Ide­en auf, vir­tu­el­le Umge­bun­gen zu schaf­fen, die von der Rea­li­tät nicht zu unter­schie­den waren. Oder Rea­li­tät und die­se vir­tu­el­le Welt zu mischen. Die­se frü­hen Ent­wick­lun­gen schei­ter­ten jedoch an den enor­men Kos­ten für den Nut­zer. Genau­er gesagt dar­an, dass die Micro­chip­ent­wick­lung noch lan­ge nicht die Rechen­power zur Ver­fü­gung stel­len konn­te.

Erhöh­te Rechen­power führt zu unge­ahn­ten Mög­lich­kei­ten

Knapp 20 Jah­re nach den ers­ten Bestre­bun­gen ist die Situa­ti­on jedoch gänz­lich anders. Auf die Dar­stel­lun­gen von Gra­fik opti­mier­ten Chips sind in jedem PC vor­han­den und meh­re­re GHz Rechen­leis­tung sind auch kei­ne Sel­ten­heit mehr. Des wei­te­ren bie­ten 4k Auf­lö­sun­gen so gesto­chen schar­fe Bil­der, dass man auf einem Fern­se­her mehr Details erkennt, als mit dem blo­ßen Auge. Die tech­ni­schen Grund­la­gen für Vir­tu­al Rea­li­ty sind end­lich vor­han­den!

Die ers­ten Vir­tu­al Rea­li­ty Pro­duk­te schei­tern am Markt

Die ers­ten Unter­neh­men haben schon Pro­duk­te ent­wi­ckelt und sind an der Kom­ple­xi­tät geschei­tert. Even­tu­ell war der Markt auch ein­fach noch nicht bereit. Um hier ein Bei­spiel zu nen­nen: Goog­le Glas­ses schei­ter­ten an allen Fron­ten. Jedoch ein wich­ti­ger Mei­len­stein war gelegt. Das ers­te mas­sen­taug­li­che Pro­gramm war, wie so oft, ein Spiel. „Poké­mon Go“ begeis­ter­te nicht nur Kin­der, son­dern auch Erwach­se­ne ver­such­ten in der AR die digi­ta­len Mons­ter ein­zu­fan­gen. Natür­lich hielt die­ser Trend nicht sehr lan­ge, aber der ers­te Kon­takt mit dem Mas­sen­markt war geschaf­fen.

Anwen­dungs­be­rei­che in Unter­neh­men gren­zen­los

Schnell stel­len sich die Fra­gen, wie Unter­neh­men die­se Tech­no­lo­gi­en nutz­ten könn­ten. In jedem Bereich, in dem 3D Model­le gebraucht wer­den, also Archi­tek­tur, Design, Pro­dukt­ent­wick­lung usw.. Hier wird momen­tan noch ein 3D Modell gedruckt oder gefräst. Aber in Zukunft wird man sich ein­fach eine Bril­le auf­setz­ten kön­nen und das Modell sofort aus allen Blick­win­keln unter­su­chen kön­nen (VR) oder der neue Wol­ken­krat­zer kann schon in der Sky­line bestaunt wer­den (AR). MR könn­te auch in ande­ren Berei­chen zum Tra­gen kom­men, so könn­te ein Mecha­ni­ker jeden ein­zel­nen Schritt/Handgriff via AR-Device (Bril­le o.ä.) detail­liert ange­zeigt bekom­men und müss­te die­sen nur noch nach­ah­men.

 

Falls Sie Inter­es­se haben VR, AR oder MR auch in Ihrem Unter­neh­men zu nut­zen, neh­men Sie doch ein­fach zu uns Kon­takt auf und wir suchen für Sie den pas­sen­den Pro­jekt­part­ner.

 

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