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13.04.2019

hub.berlin 2019

Obwohl der Begriff der Digitalisierung schon seit längerer Zeit verwendet wird, gibt es spätestens seit den letzten 5 Jahren kein Vorbeikommen mehr an Veränderungen innerhalb des eigenen Unternehmens durch den Einsatz von digitalen Technologien.

Aber Digitalisierung ist mehr als nur ein Trend. Wer sich nicht weiterentwickelt und stattdessen abwartet, was die Zukunft sonst mit sich bringen könnte, wird auf dem Markt wenig Chancen haben, sich weiter zu behaupten. Das bestätigt auch Stephen Brobst, früherer Berater des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und CTO einer bekannten Data Warehouse Firma in seiner Speech auf der hub.berlin des Digitalverbandes Bitkom.

Auf der diesjährigen Konferenz, wurde vor allem die Notwendigkeit und Allgegenwart der Digitalisierung, insbesondere für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland im internationalen Vergleich dargestellt, diskutiert und in Workshops weiter erarbeitet.

Mittelständlern und großen Unternehmen enger zusammenzubringen, sodass beide Seiten von neuen Innovationen sowie Erfahrungen in der Datenökonomie profitieren können. Dabei wurde der politische Rahmen weitergespannt mit hochkarätigen Speakern wie u.a. Peter Altmaier, Dr. Katarina Barely, Anja Karliczek oder dem CEO der deutschen Telekom Timotheus Höttges. In ihren Vorträgen thematisierten viele Speaker dabei besonders die Digitalisierungslage in Deutschland sowie Zukunftsaussichten im internationalen Vergleich.

Während auf verschiedenen Stages unterschiedliche Strategien für eine erfolgreiche Digitalisierungsumsetzung vorgestellt wurden, gab es auch einzelne Workshops, die eine Vertiefung und intensive Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Themen förderten.

Für Ideengebungen im Bereich Data, Innovation, Security, KI und weiteren Digitalisierungschancen, konnten Firmen ihre Lösungen an ihren Ständen direkt  den Entscheidern vorstellen und auf diese Weise neue Kontakte knüpfen und Kunden gewinnen. Für Anwender war es ebenfalls interessant, die verschiedenen Ansätze auf diese Weise direkt vergleichen zu können und hilfreiche Applikationen für Ihr Unternehmen zu finden.

Abgerundet wurde das Event ebenfalls durch das Digital Arts Lab, welches Digitalisierung und Kunst vereint. So konnte man nicht nur Düfte kreieren, wie beispielsweise eine Dating App riechen würde, sondern auch ca. 40 Mäuseroboter beobachten, wie sie sich durch Laser- und Sensortechniken ihren Weg durch Nebel bahnten und Kollisionen miteinander vermieden.

Auf der hub.berlin gab es für jeden etwas. Politisch, innovativ, technisch, künstlerisch und natürlich auch kulinarisch ist jeder der ca. 8000 Besucher auf seine Kosten gekommen, sodass sich ein entspanntes und gleichzeitig spannendes Ambiente ergab.

Was man mitnehmen sollte?

Digitalisierung bietet in all ihren Facetten die Möglichkeit Herausforderungen zu lösen, die bisher schwer oder kaum lösbar waren. Man sollte dabei aber keine Angst vor der Digitalisierung haben und in sich selbst investieren, um nicht stehen zu bleiben, erklärte beispielsweise Brobst. Die Zukunft ist nicht mehr abhängig von rein menschlichem Handeln und Entscheidungen, sondern eine Symbiose zwischen diesen Faktoren und dem Einbezug und Nutzen neuer Technologien, die sich immer weiterentwickeln und unerlässlich für erfolgreiche Unternehmen der Zukunft sind.