Obwohl der Begriff der Digi­ta­li­sie­rung schon seit län­ge­rer Zeit ver­wen­det wird, gibt es spä­tes­tens seit den letz­ten 5 Jah­ren kein Vor­bei­kom­men mehr an Ver­än­de­run­gen inner­halb des eige­nen Unter­neh­mens durch den Ein­satz von digi­ta­len Tech­no­lo­gi­en.

Aber Digi­ta­li­sie­rung ist mehr als nur ein Trend. Wer sich nicht wei­ter­ent­wi­ckelt und statt­des­sen abwar­tet, was die Zukunft sonst mit sich brin­gen könn­te, wird auf dem Markt wenig Chan­cen haben, sich wei­ter zu behaup­ten. Das bestä­tigt auch Ste­phen Brobst, frü­he­rer Bera­ter des ehe­ma­li­gen US-Präsidenten Barack Oba­ma und CTO einer bekann­ten Data Wareh­ou­se Fir­ma in sei­ner Speech auf der hub.berlin des Digi­tal­ver­ban­des Bit­kom.

Auf der dies­jäh­ri­gen Kon­fe­renz, wur­de vor allem die Not­wen­dig­keit und All­ge­gen­wart der Digi­ta­li­sie­rung, ins­be­son­de­re für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­men in Deutsch­land im inter­na­tio­na­len Ver­gleich dar­ge­stellt, dis­ku­tiert und in Work­shops wei­ter erar­bei­tet.

Das zwei­tä­gi­ge Event schaff­te es inno­va­ti­ve Start-ups mit Mit­tel­ständ­lern und gro­ßen Unter­neh­men enger zusam­men­zu­brin­gen, sodass bei­de Sei­ten von neu­en Inno­va­tio­nen sowie Erfah­run­gen in der Daten­öko­no­mie pro­fi­tie­ren kön­nen. Dabei wur­de der poli­ti­sche Rah­men wei­ter­ge­spannt mit hoch­ka­rä­ti­gen Speakern wie u.a. Peter Alt­mai­er, Dr. Kata­ri­na Bare­ly, Anja Kar­li­c­zek oder dem CEO der deut­schen Tele­kom Timo­theus Hött­ges. In ihren Vor­trä­gen the­ma­ti­sier­ten vie­le Speaker dabei beson­ders die Digi­ta­li­sie­rungs­la­ge in Deutsch­land sowie Zukunfts­aus­sich­ten im inter­na­tio­na­len Ver­gleich.

Wäh­rend auf ver­schie­de­nen Sta­ges unter­schied­li­che Stra­te­gi­en für eine erfolg­rei­che Digi­ta­li­sie­rungs­um­set­zung vor­ge­stellt wur­den, gab es auch ein­zel­ne Work­shops, die eine Ver­tie­fung und inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit den unter­schied­li­chen The­men för­der­ten.

Für Ide­en­ge­bun­gen im Bereich Data, Inno­va­ti­on, Secu­ri­ty, KI und wei­te­ren Digi­ta­li­sie­rungs­chan­cen, konn­ten Fir­men ihre Lösun­gen an ihren Stän­den direkt  den Ent­schei­dern vor­stel­len und auf die­se Wei­se neue Kon­tak­te knüp­fen und Kun­den gewin­nen. Für Anwen­der war es eben­falls inter­es­sant, die ver­schie­de­nen Ansät­ze auf die­se Wei­se direkt ver­glei­chen zu kön­nen und hilf­rei­che Appli­ka­tio­nen für Ihr Unter­neh­men zu fin­den.

Abge­run­det wur­de das Event eben­falls durch das Digi­tal Arts Lab, wel­ches Digi­ta­li­sie­rung und Kunst ver­eint. So konn­te man nicht nur Düf­te kre­ieren, wie bei­spiels­wei­se eine Dating App rie­chen wür­de, son­dern auch ca. 40 Mäu­se­ro­bo­ter beob­ach­ten, wie sie sich durch Laser- und Sen­sor­tech­ni­ken ihren Weg durch Nebel bahn­ten und Kol­li­sio­nen mit­ein­an­der ver­mie­den.

Auf der hub.berlin gab es für jeden etwas. Poli­tisch, inno­va­tiv, tech­nisch, künst­le­risch und natür­lich auch kuli­na­risch ist jeder der ca. 8000 Besu­cher auf sei­ne Kos­ten gekom­men, sodass sich ein ent­spann­tes und gleich­zei­tig span­nen­des Ambi­en­te ergab.

Was man mit­neh­men soll­te?

Digi­ta­li­sie­rung bie­tet in all ihren Facet­ten die Mög­lich­keit Her­aus­for­de­run­gen zu lösen, die bis­her schwer oder kaum lös­bar waren. Man soll­te dabei aber kei­ne Angst vor der Digi­ta­li­sie­rung haben und in sich selbst inves­tie­ren, um nicht ste­hen zu blei­ben, erklär­te bei­spiels­wei­se Brobst. Die Zukunft ist nicht mehr abhän­gig von rein mensch­li­chem Han­deln und Ent­schei­dun­gen, son­dern eine Sym­bio­se zwi­schen die­sen Fak­to­ren und dem Ein­be­zug und Nut­zen neu­er Tech­no­lo­gi­en, die sich immer wei­ter­ent­wi­ckeln und uner­läss­lich für erfolg­rei­che Unter­neh­men der Zukunft sind.