Presse

25.01.2018

Die digitale Transformation von Unternehmen

Entgegen der Digitalisierung, die die Durchdringung von Wirtschaft und Gesellschaft mit digitalen Technologien (z.B. Social Media, Big Data, Clouds) bezeichnet, bezieht sich die Digitale Transformation auf die zielgerichtete Anpassung eines Unternehmens an die fortschreitende Digitalisierung mit dem Ziel eine nachhaltige Wertschöpfung zu gewährleisten.

Die digitale Transformation verändert die heutige Geschäftswelt dramatisch. Reisende schlafen nicht mehr in Hotels, sondern buchen sich auf Airbnb eine Privatwohnung. Sie fahren nicht mehr Taxi, sondern buchen sich ein Uber. Firmen müssen sich die Frage stellen, was dieser Wandel für ihre traditionellen Geschäftsmodelle bedeutet und was die zentralen Gründe und Antriebsfaktoren sind, die dazu führen, dass sie sich unter Umständen neu erfinden müssen.

Keine digitale Revolution, sondern eine digitale Reformation

Wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei der Digitalen Transformation nicht um eine Revolution, sondern um eine langsam voranschreitende Reformation der alten Art und Weise Geschäfte zu machen. Grund für diese Veränderung ist ein neues Verständnis von Kunden, Geschäftsbeziehungen und Wortschöpfungsketten. Bei dieser Transformation sind nicht nur einzelne Bereiche des Unternehmens betroffen, sondern es können alle Bereiche einer Firma miteinbezogen sein.

Die Akteure des digitalen Wandels finden sich unter anderem in der Forschung und der Lehre, in staatlichen Institutionen, sowie in der Wirtschaft und der Politik. Als Basis und treibende Kraft für das Voranschreiten der Digitalen Transformation sind digitale Technologien auszumachen. Um diese Wandlung zu ermöglichen, werden digitale Infrastrukturen benötigt, die neben Computern und Smartphones auch eingebettete Systeme und drahtlose und kabelgebundene Netzwerke voraussetzen.

Der digitale Wandel bringt neuartige Produkte und Dienstleistungen mit sich. Insbesondere die Kombination verschiedener Faktoren lassen völlig neue Geschäftsmodelle entstehen. Vor allem die Nutzung von Smartphones spielt eine wesentliche Rolle beim digitalen Wandel. Als weitere Treiber der Digitalen Transformation können ebenfalls neue Formen der Interaktion von Computer und Mensch, die Erhebung, Analyse und Speicherung von großen Datenmengen sowie die Technologien des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz genannt werden.

Flexibilität und Agilität als Kernkompetenzen

Der digitale Wandel bringt viele Möglichkeiten für Unternehmen mit sich – neue Wachstumspotenziale, aber auch neue Risiken. Geschäftsmodelle, die jahrelangen Bestand hatten, können heute überflüssig sein und wegfallen. Unternehmen müssen sich darauf einstellen können. Neben dem Angebot völlig neuer Produkte, beeinflusst der digitale Wandel auch die Organisationsstrukturen im Unternehmen. Es müssen neue Schnittstellen, wie soziale Netzwerke bedient werden, um auf dem Markt Bestand zu haben. Unternehmen benötigen ein hohes Maß an Flexibilität und Agilität, um diese Anforderung zu erfüllen. Als Kernkompetenzen können hier der Zugang zu Daten und deren Analyse, die Nutzung des Internets und die digitale Kundenkommunikation erwähnt werden.

Die Digitalisierung betrifft alle!

Wer diese Veränderung verschläft läuft Gefahr, Opfer des digitalen Wandels zu werden, denn dieser findet in allen Branchen statt. Firmen wie Neckermann oder Kodak, die den digitalen Wandel zu spät erkannt und verschlafen haben, sollten allen ein Mahnmal sein. Es ist wichtig zu verstehen, dass neue Technologien wie Social Media, Cloud-Computing und Mobile zu heutigen Geschäftsmodellen gehören, um vom Kunden wahrgenommen zu werden.

Zu den Kunden gehört ebenfalls die junge Generation, die mit den neuen Möglichkeiten dieses Zeitalters groß geworden ist. Gerade diese Zielgruppe zweifelt traditionelle Unternehmenskulturen und fehlende Strategien an. Dabei müssen genau diese Menschen gewonnen werden, da sie die Arbeitnehmer von morgen sind.